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152 Cargo-Kult

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Cargo-Kult

Ein Mann springt auf einem Frachcontainer in die Luft, umgeben von vielen weiteren Frachtcontainern[0:00] Beim Schneiden der letzten Folgen aufgefallen, dass ich häufiger das Wort Cargo Kult verwende und wie das im Podcast noch nie erklärt.

[0:08] Music.

[0:18] Herzlich willkommen zum mein Name ist Henry Schneider und wir unterhalten uns über Themen wie Agilität, Mindset, entwickeln und allem was für dich und deine Teams relevant ist. Schön, dass du dabei bist und los geht’s.

[0:34] Schon im Intro erwähnt habe, ist das heutige Thema Cargo Kult, denn es ist ein Begriff, den ich ab und an mal verwende, um bestimmte Dinge zu beschreiben. Diesen Begriff Allerdings im Podcast noch nie beschrieben habe, das holen wir heute nach. Beim geht es um ein Phänomen, was man häufig beobachtet, wenn ich sage mal Invasoren,

Was ist Cargo-Kult?

[0:55] auf indigene Bevölkerung, meist auf irgendwelchen Inseln oder Ähnliches treffen und der Technologieunterschied sehr groß ist.
Kommt es eben dazu, dass die indigene Bevölkerung eben Menschen ähnliche Wesen sieht, die häufig auch eine andere Hautfarbe haben und daher mit Göttern oder Uranen assoziiert werden, weil die Technologie eben so ein Riesenunterschied macht, denn die können offensichtlich Dinge tun, die die indigene Bevölkerung nicht kann, Das ist so im Groben schon der Einstieg in Cargo Kult, denn da ist schon dieses okay, wenn die Dinge besser können, Müssen das quasi Götter oder Ahnen sein. Das Nächste ist das Kaugut, also das englische Wort für Frachtwaren, Ähnliches schon im Namen mit eingebaut ist. Also da drum geht es. Diese, ich sage mal Invasoren oder diese.

[1:50] Menschen bringen eben Waren mit auf die meist Inseln, die die in die Genenbevölkerung noch nie gesehen haben und das kann so was wie ein Radio sein, wo plötzlich, Geräusche, Musik stimmen aus einem technischen Gerät kommen, obwohl das gar keine Menschen sind. Kann man sich wahrscheinlich gut vorstellen, wenn man so was vorher noch nie gesehen hat. Das ist Wahnsinn, was die plötzlich drauf haben, für diese gibt es jetzt verschiedenste Entwicklungen, also es gibt einige, die sich vor allem auch sehr stark halten, haben so christlichen Hintergrund und Andeutungen von christlichen Glauben und es gibt Cargo Kulte, auf die ich mich eher beziehe, die sich primär im Zweiten Weltkrieg gezeigt haben, beziehungsweise, danach vorwiegend eben erst mal untersucht wurden und aufgedeckt wurden, beispielsweise auf Hollandier, heute JAYY purer heißt, wo es so war, dass die amerikanischen Militärs auf dieser Insel relativ viele.

[2:54] Stationiert hatten, also bis zu 400.000 Menschen, um die zu versorgen einfach mit Frachtflugzeugen da drüber per Fallschirm eben dieses ganze Cargo abgeworfen haben beziehungsweise auch auf also es ist klar so viele Truppen und so viel Material was sie da brauchen Landebahn und ähmnliches gebaut haben, um dort eben dieses ganze Cargo hinzubringen und quasi die Truppen dort mit überschwemmt haben dadurch eben auch diese indigene Bevölkerung indigene Bevölkerung hat das jetzt nur beobachtet und hat sich gedacht, ah entweder das sind unsere Ahnen und Götter, Die bringen uns jetzt all diese tollen Waren oder das hat sich dann über die Zeit erst ergeben, dass ich festgestellt habe, nee, das sind auch nur Menschen, die haben eine andere Hautfarbe und die haben’s irgendwie herausbekommen, unsere Ahnen zu bestehen und genau diese Fracht, und gehen dann davon aus, mit dir Ahnen kommen irgendwann wieder, ne, Tag des jüngsten Gerichts und so was, neben diesen Dieben, das ganze Cargo wieder weg geben uns das wieder zurück, weil das soll eigentlich uns als die indigene Bevölkerung eben dienen uns eben diesen Fortschritt.

Was Du siehst ist nicht immer das, was es ist

[4:06] Was sie gesehen haben, ist die Kommunikation mit den Ahnen, dass eben entsprechend das Kago kommt. Daher haben sie gesehen, Es wurde viel Wald gerodet und platt gemacht, um eine entsprechend leinende Bahn aufzubauen. Dann wurden da hohe Türme aufgebaut, wo Menschen drinnen sitzen, die die ganze Zeit nach rechts und links schauen und riesen.

[4:27] Hörer aufhaben. Und zusätzlich wurde an diesen Landebahnen im Leuchtfeuer errichtet, was eben so in Wellen, angezeigt wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die US-Militärs einfach von diesen Inseln verschwunden. Also es ist nicht nur auf dieser einen Insel passiert, es ist auf mehrere Insel passiert. Und plötzlich piept das Cargo aus.

Now the problem

[4:46] Was haben die indigenen Bevölkerung daraus abgeleitet? A die müssen ähnliche Dinge tun. Das heißt, die haben ihre Wälder gerodet.

[4:54] Haben mit Feuer entsprechend mit Fackeln dann sich neben diese Landebahn gesetzt und dann in Wellen diese Leuchtfeuer emittiert, die haben sogar ihre Häuser durchaus abgebaut, um größere Türme aufzubauen, wo dann Menschen eben drin sitzen, die mit aus Holz geschnitzten oder aus Kokosnüssen gebauten Ohrhörern innen drin sitzen und nach rechts und links schauen beziehungsweise den Himmel beobachten in der Hoffnung, dass das Cargo wiederkommt Hoffnung, dass diese Ahnen wiederkommen, denn sie haben begonnen auch ihre Vorratshaltung, abzubauen, also dass sie ähm quasi keine Nahrungslager mehr besaßen, weil es kam ja jetzt über Jahre ständig Cargo vom Himmel und das war viel besser, es war in Dosen verpackt genauso Kleidung und Ähnliches. Es kam plötzlich alles von Himmel und das brauchen sie alles nicht mehr selbst herstellen, sondern einfach nur noch dadrauf warten, Das haben sie jetzt übernommen in quasi die heutige Zeit, dass sie neben den Landebahnen einfach nur dadrauf warten, hat quasi deren eigene Kultur, die sie hatten, zerstört.
Ohne genau das zu erreichen, was die Menschen erreichen, die sie imitieren, nicht genau verstanden haben, was dahinter liegt. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass es noch andere größere Landmassen gibt, wo diese Sachen zum Beispiel hergestellt werden sie da nur hingeschickt wird, weil das haben sie nicht beobachtet, also genau diese Hintergründe dahinter.

Agile Organisationsentwicklung

[6:20] Und diese Metapher verwende ich ganz gerne im Agil, weil auch da sehe ich sehr häufig.

[6:26] Man sich andere Firmen anguckt, die agil arbeiten, beispielsweise in Google und, Nur das, was man an der Oberfläche beobachtet, in die eigene Firma mitnimmt, dort versucht zu imitieren, um gleiche Ergebnisse zu erreichen Mein Hauptbeispiel ist, plötzlich tragen alle Turnschuhe und haben T-Shirts an und stehen viel rum und das muss auch dazu führen, dass Unternehmen plötzlich viel flexibler ist, dass es besser am Markt agieren kann, dass wir eben agil sind.
Da merken wir eben, dass es nur dieses Gesehene an der Oberfläche imitieren, ohne, Zu wissen, was steckt denn alles genau dahinter, was hat denn dazu geführt, dass wir genau.

[7:08] Diese Events haben, dass wir diese Rituale haben, dass wir diese Praktiken leben und genau da liegt eben auch dieser Unterschied. Häufig kennen wir wahrscheinlich auch diesen Begriff Zombie-Scrum dazu. Also, Siehe aus wie Scrum nur Herz und Hirn, die sind einfach tot. Und deshalb ist es einfach nur so ein Mit ihr. Ja, es sieht auf der Oberfläche so aus, nur wirkliche Scrum ist es nicht, weil eben genau das Herz und der Verstand dazu fehlen. Dadurch kein wirkliches Crumb gelebt wird und eben, nicht die Ergebnisse erzielt werden, die man eigentlich damit haben möchte. Wenn man sich nicht genau genug damit beschäftigt hat, was steckt denn dahinter, was sind denn überhaupt die Werte, die wir leben, wie kommen wir zu diesen Praktiken? Was ist es denn?
Weil man sich manchmal davor scheut oder nicht genug Zeit hat, sich dafür einen Experten ranzuholen, der eben genug Zeit in dieser Sphäre schon verbracht hat und genau das jetzt eben, einem selbst auch.

Was machen die anderen?

[8:08] Weiteres Wesentliches, was ich in vielen Unternehmen eben auch beobachte, ist, dass sich angeguckt wird, so in der näheren Konkurrenz oder allgemein in der Wirtschaft, was sind denn die Frameworks, die da primär eingesetzt werden?
Ist es gerade bei Großkonzernen häufig, safe einfach geguckt wird ah die Telekom die macht safe hm Volkswagen macht safe, die Eon und Airbus die machen auch safe also muss das das richtige Framework sein. Wir machen auch safe.

[8:38] Vorher zu gucken, ist denn das das Framework, was zu uns passt, auch ohne zu gucken, Welche Ergebnisse erzielen denn genau diese anderen Firmen jetzt mit diesem, in meinem Beispiel jetzt dem Safeframework?
Es gibt noch viel, viel, viel mehr Frameworks, Nexos und Spotify und und Flight Levels, ohne zu gucken, was erzielen die mit diesen Frameworks und passt denn dieses Framework auch zu der Firma, in der ich bin, Jede Firma hat ihre eigene Kultur und da passt nicht unbedingt zwangsläufig jedes Framework dazu. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Ich glaube sogar, dass über die Zeit jede Firma mit genug Erfahrung ihr eigenes Framework wird, dass eben gut zu der Firma passt, doch als Einstieg würde ich auch erstmal schon ein gut beschriebenes Framework nehmen nur nicht vielleicht aus dem Eindruck mit Da drüben hat’s funktioniert und deshalb machen wir das jetzt 1:1 genauso, beziehungsweise nicht 1 zu 1 genauso, sondern wir machen nur das, was wir auf der Oberfläche sehen und das könnten auch bei anderen Unternehmen vielleicht irgendwie Steuerkreise sein, die wir jetzt einfach nur imitieren Wir haben gesehen, oh ja, die sind erfolgreich, die haben Steuerkreise, also machen wir jetzt auch Steuerkreise. Das ist es häufig nicht, also da da steckt viel, viel mehr dahinter, was.

[9:52] Unter der Oberfläche ist, also typisches Eisbergmodell, da ist super viel unter der Oberfläche los und wir sehen eben nur dieses Stückchen oben und das Stückchen zu imitieren reicht nicht aus.
Deshalb nehme ich als Metapher eben ganz gerne diese Cargo-Kulte auch die indigenen Bevölkerung, die haben die Flugzeuge mit Stroh in eins zu eins Maßstab nachgebaut und auf diese Landebahnen gestellt.

[10:15] Alleine, also nur, dass man da ein Flugzeug hat in der Größe und diese Landebahn und so weiter nicht automatisch dazu, dass ich dieses Cargo, also diese Waren, erhalte, die von den Göttern plötzlich gesendet werden. Da gehört eben noch viel, viel mehr dazu, nämlich, dass ich irgendwo eine andere Produktion habe, dass ich entsprechend Flugzeuge auch bauen kann, die fliegen können das dann entsprechend abwerfen, dass ich das Ganze auch gut verpacken muss. All das steckt dann noch dahinter. Es reicht nicht nur dieses Stückchen Gesehne an der Oberfläche zu,

Was kann ich tun, damit mir das nicht passiert?

[10:44] Dir nicht passiert, möchte ich eben genau dieses Thema einmal hier für uns beschreiben mit okay diese und auch dafür sensibilisieren, da eben drauf zu achten. Das ist nämlich auch schon Schritt eins, um damit in Zukunft gut umgehen zu können, nämlich, Sensibilisieren mit Achtung, das was ich sehe, könnte vielleicht nicht alles sein, sondern da könnte noch viel, viel mehr dahinterstecken. Das erlebe ich auch bei vielen Rückfragen von frischen Scrummasterinnen, nämlich dass die Dailys eingeführt wurden in den Teams die Teams, diese Dailys in Frage stellen oder gar nicht kommen und es ständig Gerede gibt und ich dann häufig die Frage kriege mit hä, was soll ich denn tun? Die stellen ständig das Deli in Frage.
Das ist ein gutes Indiz dafür mit Das Daily vielleicht einfach nur übernommen weil es mir gesagt wurde oder weil ich das woanders gesehen habe, ohne zu verstehen und ohne zu transportieren.

[11:40] Warum wir denn genau dieses Daily machen. Übrigens, wenn du genau das möchtest, wir haben eine eigene Folge zu den Dailys gemacht, da findest du genug da drin, um das selbst in deinem eigenen Team eben auch von dir drüber zu bringen, brauche ich jetzt hier nicht nochmal genauer zu erwähnen. So, also Schritt eins, dafür sensibilisieren, dass wir dem Ganzen und da nehme ich mich nicht aus, eben auch schnell erleben können, auch mir passiert das häufiger mal, dass ich auf einer Konferenz bin und einem Vortrag von jemand anderes lausche, wie Agilität in einem Unternehmen eingeführt wurde und ich mir denke, wow, cool, dies, dies, dies und jenes gemacht und dann lief das, cool.

[12:20] Das muss nicht immer so sein. Das lohnt sich dann immer. Da Schritt zwei, eben auch mal reinzugucken. Wir haben eine Folge über Hospitationen gemacht, das ist immer das Beste, denn wirklich da einmal einzutauchen und zu erleben, wie die Menschen genau in dieser Organisation, in diesem Team das Ganze eben leben und auch unterfüttern Was passiert in so einem Daily, was sie vielleicht alles nicht genannt haben oder wie reden sie denn über das Daily, was vielleicht in diesem Vortrag alles nicht drin war, was vielleicht in der Literatur nicht drinsteht, sondern dass wirklich erleben und dann später, wenn ich bei meinem eigenen Team bin, dann nochmal rückzuschließen, ah ich habe da folgendes erlebt und wir haben das aus folgenden Gründen dann so und so gemacht, mit der und der Lernerfahrung, die ich dann dazu hatte Dritte Sache sind natürlich Retrospektiven.
Immer, immer, immer durchführen, auch wenn es jetzt nicht jede Woche äh oder so ist, aber wenigstens mal irgendwie quartalsweise oder so.

[13:15] Zusammenarbeitsmodell draufgucken, so feststellen mit hey, wir haben hier den Wald gerodet.

[13:21] Offensichtlich ist hier nicht mehr Cargo gekommen. Dafür haben wir aber weniger Holz zur Verfügung. Wir haben weniger Lebensmittel, weil es gibt quasi keine Bäume mehr. Es ist alles schlechter geworden dadurch, dass was wir uns erhofft hatten in unserem Glauben eingetreten, vielleicht war das nicht die die beste Wahl, vielleicht sollten wir aufhören auch noch den Rest des Waldes zu roden und eher wieder gucken, dass wir aufforsten können.
Da eben solche Anpassungen im Zusammenarbeitsmodell zu machen. Die nächste Sache ist, auf jeden Fall uns mit anderen austauschen. Unsere neue Information von anderen aus der Praxis und deren Lernerfahrungen eben miteinander austauschen, abgleichen, vielleicht in unser eigenes System zu adaptieren. Deshalb gucke ich mir auch so, so, so gerne andere Modelle von Leben an, weil vielleicht ist da für mich auch ein bisschen was drin und andere scheinen ja auch sehr gut damit zu fahren, mit Dingen, die ich vielleicht nie machen würde, wie jetzt, was weiß ich, nur in einem Camper und den ganzen Tag rumzureisen oder das das ganze Jahr über. Solche Modelle von Leben mir anzugucken und mich mit denen auszutauschen. Vielleicht sind da manche Dinge dabei, die ich auch ganz gut in mein Leben mit adaptieren kann und genauso geht es auch mit der Agilität.
Raten Janina und ich so gerne zu Communitys und den Austausch mit anderen, schon genug Praxiserfahrung gesammelt habe. Also nicht einfach nur theoretisch das Wissen aus Büchern oder den Frameworks oder den Scrum Guide, was da so drinsteht. Da steht viel, viel, viel Wichtiges drin, ohne Frage.

[14:48] Und gleichzeitig ist es noch mal in der Praxis, mit wie setze ich’s denn um, wie mache ich’s denn nun genau, die viel, viel wichtigere Informationen, die ich vielleicht brauche, für meine Arbeit als in den Teams.
Beispielsweise im Scrum Guide steht jetzt auch nicht so viel drin mit wie führe ich denn eine Retrospektive durch wie gehe ich denn vielleicht da drauf ein, wenn ich Menschen im Team habe, die gar keinen Bock auf die Retrospektive haben oder gar keine Informationen in der Retrospektive teilen und so Das sind eher Erfahrungen, die ich eben von anderen sammeln kann und dann vielleicht für meine eigene Arbeit.

[15:25] Du merkst schon, das ist eine super kurze Folge. Ich fasse trotzdem noch mal zusammen. Also es ging heute um das Wort Kargo Kult. Da geht es dadrum, dass indigene Bevölkerung einfach nur von

Zusammenfassung

[15:36] westlichen Menschen gesehen haben, die tun bestimmte Dinge und dann kriegen sie plötzlich Waren von den vermeintlichen Göttern oder Uranen gesandt Wenn wir das imitieren, kriegen wir genauso diese Waren, Gesandt. Offensichtlich funktioniert das nicht, das einfach nur zu imitieren, weil noch viel, viel mehr dazugehört und dahinterliegt genau davor möchte ich dich eben bewahren, einfach nur andere agile Organisationen anzugucken und das, was ich an der Oberfläche sehe, zu imitieren, stattdessen lieber mit den Menschen in diesen Organisationen sprechen.

[16:08] Möglichst auch Hospitationen machen und Communities besuchen, um sich dadrüber auszutauschen. Was habe ich gesehen und was könnte vielleicht alles dahinter stecken, damit ich genau das richtig in meine Teams und Organisationen adaptieren kann. Ich wollte einfach nur mal diese Metapher transparent machen, damit du auch weißt, was ich meine, wenn ich von Kargo Kult kurzen Podcast, Und bald haben wir unsere Drei-Jahres-Slipcast-Folge, zu der ich dich nochmal einladen möchte, falls du auch Fragen hast an uns, wie jetzt zum Beispiel genau um dieses Thema, was ich gerade abgehandelt habe oder wie wir unseren Podcast gestalten, wie unser, Leben mit Arbeit und Privatleben vielleicht zusammen aussieht, wie es ist mit einem Kind jetzt auch eigenen Firma zu arbeiten. Genau solche Fragen kannst du uns stellen und wir beantworten die nach Möglichkeit in unserer drei Jahre.

[16:58] Denn wir freuen uns immer, wenn ihr mehr Einblicke in unserer Arbeit auch bekommen könnt und wie wir das alles so gestalten. Auch das gehört dazu, um vielleicht Krakokulte abzubauen, denn auch bei uns kann das häufig so sein an der Oberfläche alles schicki tutti aussieht, welche Arbeit dahinter steckt, wird vielleicht gar nicht so häufig gesehen.
Damit wünsche ich dir eine tolle Woche, bis bald, tschüss.

[17:22] Music.

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Cargo-Kult

Ein Mann springt auf einem Frachcontainer in die Luft, umgeben von vielen weiteren Frachtcontainern[0:00] Beim Schneiden der letzten Folgen aufgefallen, dass ich häufiger das Wort Cargo Kult verwende und wie das im Podcast noch nie erklärt.

[0:08] Music.

[0:18] Herzlich willkommen zum mein Name ist Henry Schneider und wir unterhalten uns über Themen wie Agilität, Mindset, entwickeln und allem was für dich und deine Teams relevant ist. Schön, dass du dabei bist und los geht’s.

[0:34] Schon im Intro erwähnt habe, ist das heutige Thema Cargo Kult, denn es ist ein Begriff, den ich ab und an mal verwende, um bestimmte Dinge zu beschreiben. Diesen Begriff Allerdings im Podcast noch nie beschrieben habe, das holen wir heute nach. Beim geht es um ein Phänomen, was man häufig beobachtet, wenn ich sage mal Invasoren,

Was ist Cargo-Kult?

[0:55] auf indigene Bevölkerung, meist auf irgendwelchen Inseln oder Ähnliches treffen und der Technologieunterschied sehr groß ist.
Kommt es eben dazu, dass die indigene Bevölkerung eben Menschen ähnliche Wesen sieht, die häufig auch eine andere Hautfarbe haben und daher mit Göttern oder Uranen assoziiert werden, weil die Technologie eben so ein Riesenunterschied macht, denn die können offensichtlich Dinge tun, die die indigene Bevölkerung nicht kann, Das ist so im Groben schon der Einstieg in Cargo Kult, denn da ist schon dieses okay, wenn die Dinge besser können, Müssen das quasi Götter oder Ahnen sein. Das Nächste ist das Kaugut, also das englische Wort für Frachtwaren, Ähnliches schon im Namen mit eingebaut ist. Also da drum geht es. Diese, ich sage mal Invasoren oder diese.

[1:50] Menschen bringen eben Waren mit auf die meist Inseln, die die in die Genenbevölkerung noch nie gesehen haben und das kann so was wie ein Radio sein, wo plötzlich, Geräusche, Musik stimmen aus einem technischen Gerät kommen, obwohl das gar keine Menschen sind. Kann man sich wahrscheinlich gut vorstellen, wenn man so was vorher noch nie gesehen hat. Das ist Wahnsinn, was die plötzlich drauf haben, für diese gibt es jetzt verschiedenste Entwicklungen, also es gibt einige, die sich vor allem auch sehr stark halten, haben so christlichen Hintergrund und Andeutungen von christlichen Glauben und es gibt Cargo Kulte, auf die ich mich eher beziehe, die sich primär im Zweiten Weltkrieg gezeigt haben, beziehungsweise, danach vorwiegend eben erst mal untersucht wurden und aufgedeckt wurden, beispielsweise auf Hollandier, heute JAYY purer heißt, wo es so war, dass die amerikanischen Militärs auf dieser Insel relativ viele.

[2:54] Stationiert hatten, also bis zu 400.000 Menschen, um die zu versorgen einfach mit Frachtflugzeugen da drüber per Fallschirm eben dieses ganze Cargo abgeworfen haben beziehungsweise auch auf also es ist klar so viele Truppen und so viel Material was sie da brauchen Landebahn und ähmnliches gebaut haben, um dort eben dieses ganze Cargo hinzubringen und quasi die Truppen dort mit überschwemmt haben dadurch eben auch diese indigene Bevölkerung indigene Bevölkerung hat das jetzt nur beobachtet und hat sich gedacht, ah entweder das sind unsere Ahnen und Götter, Die bringen uns jetzt all diese tollen Waren oder das hat sich dann über die Zeit erst ergeben, dass ich festgestellt habe, nee, das sind auch nur Menschen, die haben eine andere Hautfarbe und die haben’s irgendwie herausbekommen, unsere Ahnen zu bestehen und genau diese Fracht, und gehen dann davon aus, mit dir Ahnen kommen irgendwann wieder, ne, Tag des jüngsten Gerichts und so was, neben diesen Dieben, das ganze Cargo wieder weg geben uns das wieder zurück, weil das soll eigentlich uns als die indigene Bevölkerung eben dienen uns eben diesen Fortschritt.

Was Du siehst ist nicht immer das, was es ist

[4:06] Was sie gesehen haben, ist die Kommunikation mit den Ahnen, dass eben entsprechend das Kago kommt. Daher haben sie gesehen, Es wurde viel Wald gerodet und platt gemacht, um eine entsprechend leinende Bahn aufzubauen. Dann wurden da hohe Türme aufgebaut, wo Menschen drinnen sitzen, die die ganze Zeit nach rechts und links schauen und riesen.

[4:27] Hörer aufhaben. Und zusätzlich wurde an diesen Landebahnen im Leuchtfeuer errichtet, was eben so in Wellen, angezeigt wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die US-Militärs einfach von diesen Inseln verschwunden. Also es ist nicht nur auf dieser einen Insel passiert, es ist auf mehrere Insel passiert. Und plötzlich piept das Cargo aus.

Now the problem

[4:46] Was haben die indigenen Bevölkerung daraus abgeleitet? A die müssen ähnliche Dinge tun. Das heißt, die haben ihre Wälder gerodet.

[4:54] Haben mit Feuer entsprechend mit Fackeln dann sich neben diese Landebahn gesetzt und dann in Wellen diese Leuchtfeuer emittiert, die haben sogar ihre Häuser durchaus abgebaut, um größere Türme aufzubauen, wo dann Menschen eben drin sitzen, die mit aus Holz geschnitzten oder aus Kokosnüssen gebauten Ohrhörern innen drin sitzen und nach rechts und links schauen beziehungsweise den Himmel beobachten in der Hoffnung, dass das Cargo wiederkommt Hoffnung, dass diese Ahnen wiederkommen, denn sie haben begonnen auch ihre Vorratshaltung, abzubauen, also dass sie ähm quasi keine Nahrungslager mehr besaßen, weil es kam ja jetzt über Jahre ständig Cargo vom Himmel und das war viel besser, es war in Dosen verpackt genauso Kleidung und Ähnliches. Es kam plötzlich alles von Himmel und das brauchen sie alles nicht mehr selbst herstellen, sondern einfach nur noch dadrauf warten, Das haben sie jetzt übernommen in quasi die heutige Zeit, dass sie neben den Landebahnen einfach nur dadrauf warten, hat quasi deren eigene Kultur, die sie hatten, zerstört.
Ohne genau das zu erreichen, was die Menschen erreichen, die sie imitieren, nicht genau verstanden haben, was dahinter liegt. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass es noch andere größere Landmassen gibt, wo diese Sachen zum Beispiel hergestellt werden sie da nur hingeschickt wird, weil das haben sie nicht beobachtet, also genau diese Hintergründe dahinter.

Agile Organisationsentwicklung

[6:20] Und diese Metapher verwende ich ganz gerne im Agil, weil auch da sehe ich sehr häufig.

[6:26] Man sich andere Firmen anguckt, die agil arbeiten, beispielsweise in Google und, Nur das, was man an der Oberfläche beobachtet, in die eigene Firma mitnimmt, dort versucht zu imitieren, um gleiche Ergebnisse zu erreichen Mein Hauptbeispiel ist, plötzlich tragen alle Turnschuhe und haben T-Shirts an und stehen viel rum und das muss auch dazu führen, dass Unternehmen plötzlich viel flexibler ist, dass es besser am Markt agieren kann, dass wir eben agil sind.
Da merken wir eben, dass es nur dieses Gesehene an der Oberfläche imitieren, ohne, Zu wissen, was steckt denn alles genau dahinter, was hat denn dazu geführt, dass wir genau.

[7:08] Diese Events haben, dass wir diese Rituale haben, dass wir diese Praktiken leben und genau da liegt eben auch dieser Unterschied. Häufig kennen wir wahrscheinlich auch diesen Begriff Zombie-Scrum dazu. Also, Siehe aus wie Scrum nur Herz und Hirn, die sind einfach tot. Und deshalb ist es einfach nur so ein Mit ihr. Ja, es sieht auf der Oberfläche so aus, nur wirkliche Scrum ist es nicht, weil eben genau das Herz und der Verstand dazu fehlen. Dadurch kein wirkliches Crumb gelebt wird und eben, nicht die Ergebnisse erzielt werden, die man eigentlich damit haben möchte. Wenn man sich nicht genau genug damit beschäftigt hat, was steckt denn dahinter, was sind denn überhaupt die Werte, die wir leben, wie kommen wir zu diesen Praktiken? Was ist es denn?
Weil man sich manchmal davor scheut oder nicht genug Zeit hat, sich dafür einen Experten ranzuholen, der eben genug Zeit in dieser Sphäre schon verbracht hat und genau das jetzt eben, einem selbst auch.

Was machen die anderen?

[8:08] Weiteres Wesentliches, was ich in vielen Unternehmen eben auch beobachte, ist, dass sich angeguckt wird, so in der näheren Konkurrenz oder allgemein in der Wirtschaft, was sind denn die Frameworks, die da primär eingesetzt werden?
Ist es gerade bei Großkonzernen häufig, safe einfach geguckt wird ah die Telekom die macht safe hm Volkswagen macht safe, die Eon und Airbus die machen auch safe also muss das das richtige Framework sein. Wir machen auch safe.

[8:38] Vorher zu gucken, ist denn das das Framework, was zu uns passt, auch ohne zu gucken, Welche Ergebnisse erzielen denn genau diese anderen Firmen jetzt mit diesem, in meinem Beispiel jetzt dem Safeframework?
Es gibt noch viel, viel, viel mehr Frameworks, Nexos und Spotify und und Flight Levels, ohne zu gucken, was erzielen die mit diesen Frameworks und passt denn dieses Framework auch zu der Firma, in der ich bin, Jede Firma hat ihre eigene Kultur und da passt nicht unbedingt zwangsläufig jedes Framework dazu. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Ich glaube sogar, dass über die Zeit jede Firma mit genug Erfahrung ihr eigenes Framework wird, dass eben gut zu der Firma passt, doch als Einstieg würde ich auch erstmal schon ein gut beschriebenes Framework nehmen nur nicht vielleicht aus dem Eindruck mit Da drüben hat’s funktioniert und deshalb machen wir das jetzt 1:1 genauso, beziehungsweise nicht 1 zu 1 genauso, sondern wir machen nur das, was wir auf der Oberfläche sehen und das könnten auch bei anderen Unternehmen vielleicht irgendwie Steuerkreise sein, die wir jetzt einfach nur imitieren Wir haben gesehen, oh ja, die sind erfolgreich, die haben Steuerkreise, also machen wir jetzt auch Steuerkreise. Das ist es häufig nicht, also da da steckt viel, viel mehr dahinter, was.

[9:52] Unter der Oberfläche ist, also typisches Eisbergmodell, da ist super viel unter der Oberfläche los und wir sehen eben nur dieses Stückchen oben und das Stückchen zu imitieren reicht nicht aus.
Deshalb nehme ich als Metapher eben ganz gerne diese Cargo-Kulte auch die indigenen Bevölkerung, die haben die Flugzeuge mit Stroh in eins zu eins Maßstab nachgebaut und auf diese Landebahnen gestellt.

[10:15] Alleine, also nur, dass man da ein Flugzeug hat in der Größe und diese Landebahn und so weiter nicht automatisch dazu, dass ich dieses Cargo, also diese Waren, erhalte, die von den Göttern plötzlich gesendet werden. Da gehört eben noch viel, viel mehr dazu, nämlich, dass ich irgendwo eine andere Produktion habe, dass ich entsprechend Flugzeuge auch bauen kann, die fliegen können das dann entsprechend abwerfen, dass ich das Ganze auch gut verpacken muss. All das steckt dann noch dahinter. Es reicht nicht nur dieses Stückchen Gesehne an der Oberfläche zu,

Was kann ich tun, damit mir das nicht passiert?

[10:44] Dir nicht passiert, möchte ich eben genau dieses Thema einmal hier für uns beschreiben mit okay diese und auch dafür sensibilisieren, da eben drauf zu achten. Das ist nämlich auch schon Schritt eins, um damit in Zukunft gut umgehen zu können, nämlich, Sensibilisieren mit Achtung, das was ich sehe, könnte vielleicht nicht alles sein, sondern da könnte noch viel, viel mehr dahinterstecken. Das erlebe ich auch bei vielen Rückfragen von frischen Scrummasterinnen, nämlich dass die Dailys eingeführt wurden in den Teams die Teams, diese Dailys in Frage stellen oder gar nicht kommen und es ständig Gerede gibt und ich dann häufig die Frage kriege mit hä, was soll ich denn tun? Die stellen ständig das Deli in Frage.
Das ist ein gutes Indiz dafür mit Das Daily vielleicht einfach nur übernommen weil es mir gesagt wurde oder weil ich das woanders gesehen habe, ohne zu verstehen und ohne zu transportieren.

[11:40] Warum wir denn genau dieses Daily machen. Übrigens, wenn du genau das möchtest, wir haben eine eigene Folge zu den Dailys gemacht, da findest du genug da drin, um das selbst in deinem eigenen Team eben auch von dir drüber zu bringen, brauche ich jetzt hier nicht nochmal genauer zu erwähnen. So, also Schritt eins, dafür sensibilisieren, dass wir dem Ganzen und da nehme ich mich nicht aus, eben auch schnell erleben können, auch mir passiert das häufiger mal, dass ich auf einer Konferenz bin und einem Vortrag von jemand anderes lausche, wie Agilität in einem Unternehmen eingeführt wurde und ich mir denke, wow, cool, dies, dies, dies und jenes gemacht und dann lief das, cool.

[12:20] Das muss nicht immer so sein. Das lohnt sich dann immer. Da Schritt zwei, eben auch mal reinzugucken. Wir haben eine Folge über Hospitationen gemacht, das ist immer das Beste, denn wirklich da einmal einzutauchen und zu erleben, wie die Menschen genau in dieser Organisation, in diesem Team das Ganze eben leben und auch unterfüttern Was passiert in so einem Daily, was sie vielleicht alles nicht genannt haben oder wie reden sie denn über das Daily, was vielleicht in diesem Vortrag alles nicht drin war, was vielleicht in der Literatur nicht drinsteht, sondern dass wirklich erleben und dann später, wenn ich bei meinem eigenen Team bin, dann nochmal rückzuschließen, ah ich habe da folgendes erlebt und wir haben das aus folgenden Gründen dann so und so gemacht, mit der und der Lernerfahrung, die ich dann dazu hatte Dritte Sache sind natürlich Retrospektiven.
Immer, immer, immer durchführen, auch wenn es jetzt nicht jede Woche äh oder so ist, aber wenigstens mal irgendwie quartalsweise oder so.

[13:15] Zusammenarbeitsmodell draufgucken, so feststellen mit hey, wir haben hier den Wald gerodet.

[13:21] Offensichtlich ist hier nicht mehr Cargo gekommen. Dafür haben wir aber weniger Holz zur Verfügung. Wir haben weniger Lebensmittel, weil es gibt quasi keine Bäume mehr. Es ist alles schlechter geworden dadurch, dass was wir uns erhofft hatten in unserem Glauben eingetreten, vielleicht war das nicht die die beste Wahl, vielleicht sollten wir aufhören auch noch den Rest des Waldes zu roden und eher wieder gucken, dass wir aufforsten können.
Da eben solche Anpassungen im Zusammenarbeitsmodell zu machen. Die nächste Sache ist, auf jeden Fall uns mit anderen austauschen. Unsere neue Information von anderen aus der Praxis und deren Lernerfahrungen eben miteinander austauschen, abgleichen, vielleicht in unser eigenes System zu adaptieren. Deshalb gucke ich mir auch so, so, so gerne andere Modelle von Leben an, weil vielleicht ist da für mich auch ein bisschen was drin und andere scheinen ja auch sehr gut damit zu fahren, mit Dingen, die ich vielleicht nie machen würde, wie jetzt, was weiß ich, nur in einem Camper und den ganzen Tag rumzureisen oder das das ganze Jahr über. Solche Modelle von Leben mir anzugucken und mich mit denen auszutauschen. Vielleicht sind da manche Dinge dabei, die ich auch ganz gut in mein Leben mit adaptieren kann und genauso geht es auch mit der Agilität.
Raten Janina und ich so gerne zu Communitys und den Austausch mit anderen, schon genug Praxiserfahrung gesammelt habe. Also nicht einfach nur theoretisch das Wissen aus Büchern oder den Frameworks oder den Scrum Guide, was da so drinsteht. Da steht viel, viel, viel Wichtiges drin, ohne Frage.

[14:48] Und gleichzeitig ist es noch mal in der Praxis, mit wie setze ich’s denn um, wie mache ich’s denn nun genau, die viel, viel wichtigere Informationen, die ich vielleicht brauche, für meine Arbeit als in den Teams.
Beispielsweise im Scrum Guide steht jetzt auch nicht so viel drin mit wie führe ich denn eine Retrospektive durch wie gehe ich denn vielleicht da drauf ein, wenn ich Menschen im Team habe, die gar keinen Bock auf die Retrospektive haben oder gar keine Informationen in der Retrospektive teilen und so Das sind eher Erfahrungen, die ich eben von anderen sammeln kann und dann vielleicht für meine eigene Arbeit.

[15:25] Du merkst schon, das ist eine super kurze Folge. Ich fasse trotzdem noch mal zusammen. Also es ging heute um das Wort Kargo Kult. Da geht es dadrum, dass indigene Bevölkerung einfach nur von

Zusammenfassung

[15:36] westlichen Menschen gesehen haben, die tun bestimmte Dinge und dann kriegen sie plötzlich Waren von den vermeintlichen Göttern oder Uranen gesandt Wenn wir das imitieren, kriegen wir genauso diese Waren, Gesandt. Offensichtlich funktioniert das nicht, das einfach nur zu imitieren, weil noch viel, viel mehr dazugehört und dahinterliegt genau davor möchte ich dich eben bewahren, einfach nur andere agile Organisationen anzugucken und das, was ich an der Oberfläche sehe, zu imitieren, stattdessen lieber mit den Menschen in diesen Organisationen sprechen.

[16:08] Möglichst auch Hospitationen machen und Communities besuchen, um sich dadrüber auszutauschen. Was habe ich gesehen und was könnte vielleicht alles dahinter stecken, damit ich genau das richtig in meine Teams und Organisationen adaptieren kann. Ich wollte einfach nur mal diese Metapher transparent machen, damit du auch weißt, was ich meine, wenn ich von Kargo Kult kurzen Podcast, Und bald haben wir unsere Drei-Jahres-Slipcast-Folge, zu der ich dich nochmal einladen möchte, falls du auch Fragen hast an uns, wie jetzt zum Beispiel genau um dieses Thema, was ich gerade abgehandelt habe oder wie wir unseren Podcast gestalten, wie unser, Leben mit Arbeit und Privatleben vielleicht zusammen aussieht, wie es ist mit einem Kind jetzt auch eigenen Firma zu arbeiten. Genau solche Fragen kannst du uns stellen und wir beantworten die nach Möglichkeit in unserer drei Jahre.

[16:58] Denn wir freuen uns immer, wenn ihr mehr Einblicke in unserer Arbeit auch bekommen könnt und wie wir das alles so gestalten. Auch das gehört dazu, um vielleicht Krakokulte abzubauen, denn auch bei uns kann das häufig so sein an der Oberfläche alles schicki tutti aussieht, welche Arbeit dahinter steckt, wird vielleicht gar nicht so häufig gesehen.
Damit wünsche ich dir eine tolle Woche, bis bald, tschüss.

[17:22] Music.

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